Murgas-Doppelpack bringt Eintracht-Damen auf die Siegerstraße

Am Ostersamstag gastierte der ASV Wunsiedel auf der Oberen Röth. Allerdings konnte die Warzecha-Elf nur 10 Damen aufbieten. Aber auch Eintracht-Coach Raimund Philbert hatte vor der Begegnung einige Sorgenfalten auf der Stirn. Zwar fanden sich 13 Namen auf dem Spielberichtsbogen, einige Spielerinnen gingen aber angeschlagen ins Spiel. So musste zum Beispiel Sturmspitze Jessica Marx bereits nach gut 20 Minuten entkräftet ausgetauscht werden. Die Heimelf spielte ihre Überzahl aber gekonnt aus und lies den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Der ASV igelte sich hinten ein und war fast nur darauf bedacht kein Tor zu kassieren. Wie schon in den vergangenen Wochen hatte die Heimelf Probleme den letzten Ball sauber zu spielen. Zwingende Torchancen waren daher in der ersten halben Stunde auch Mangelware. In der 37. Minute sollten die Eintracht-Fans dann aber endlich jubeln können. Denise Murgas setze sich stark gegen ihre Gegenspielerin durch und ließ der guten ASV-Torfrau Jenny Tanner keine Chance. Mit dem knappen 1:0 ging es dann auch zum Halbzeit-Tee. Das Bild veränderte sich in der zweiten Halbzeit aber nicht. Weiterhin lief ein Angriff nach dem Anderen auf das ASV-Gehäuse. Die Vorentscheidung dann nach knapp einer Stunde. Wieder war es Denise Murgas die sich im Sechzehner durchsetzen konnte und das Leder über die Linie bugsierte. Das 3:0 dann in der 67. Minute. Sophia Schmidt belohnte ihre gute Leistung und schloss eine tolle Kombination mit einem trockenen Schuss unter die Latte ab. Das wohl schönste Tor des Tages erzielte wenig später Jennifer Schubert. Ein sehenswerter Angriff über die linke Seite wurde von ihr mit einem herrlichen Schuss in den Winkel abgeschlossen. Die Eintracht konnte damit den dritten Sieg im vierten Spiel nach der Winterpause feiern. Gleichzeitig sollten die jetzt gesammelten 18 Punkte für den Klassenerhalt reichen. Der ASV Wunsiedel war an diesem Tag weit davon entfernt etwas Zählbares mitzunehmen. Der Einsatz und der Wille sind der Mannschaft aus dem Fichtelgebirge aber sicherlich nicht abzuschreiben.