FC Eintracht - TSV Donndorf 0 : 1
Das Spiel ist die Parallele zum 0:1 in der Vorwoche gegen Waischenfeld. Man dominiert die Gäste in der ersten Halbzeit deutlich, vergibt bereits in der Anfangsphase hoch karätige Möglichkeiten und so geht torlos in die Pause. Bis dahin hatte Donndorf kaum nennenswerte Aktionen in der Offensive.
Nach der Pause ist es dann zunächst ausgeglichen und Martin Zeitler bereitet gekonnt den Siegestreffer vor. Danach verlieren die Gastgeber die spielerische Linie, versuchen es mit der Brechstange und die Donndorfer Abwehr klärt kompromisslos mit weiten Abschlägen. Möglichkeiten ergeben sich kaum noch - ganz im Gegenteil; denn Felix Meixner (74.) hat für die Gäste die Möglichkeit zur Entscheidung.
0 : 1 nach 0 : 1 - es ist eben die Kopie der Vorwoche und auch heute verließen die Gäste glücklich die Obere Röth. Spieler, Betreuer und Zuschauer freuten sich und mancher konnte diesen Auswärtssieg so recht nicht erklären!
Intern und trotzdem öffentlich an die Eintracht-Verantwortlichen:
Den Eintracht-Verantwortlichen ist eine genaue Analyse der beiden Heimniederlagen anzuraten und zwar in Sachen Disziplin. Vier Gelbe und eine Rote letzte Woche und heute gar sechs Gelbe und eine Rote. Dazu reduzieren wir uns selbst durch völlig sinnlose Foulspiele. Bevor wir also den Weg zur Selbstverstümmelung weiter bestreiten, muss darüber offen diskutiert werden. Verantwortliche und Spieler sind hier jetzt gefordert; denn wir haben bewiesen, dass wir mit gutem Fußball auf unserer Ebene durchaus Respekt von außen erhalten.
Auch muss der Schiedsrichter Tabu bleiben und darf nicht ständig für eigene Unzulänglichkeiten zur Verantwortung gezogen werden. Philip Götz aus Drosendorf war heute ein ausgezeichneter Leiter des Spieles .
Tor:
0 : 1 (57.) Lukas Horn
Zuschauer: 110