FC Eintracht - ASV Laineck 2 : 2

Beide Mannschaften sind bemüht Struktur und Linie in ihre Aktionen zu bekommen, was auf beiden Seiten zunächst nicht gelingt. Ein verbissen geführtes Traditionsderby und der erste Torschuss der Begegnung resultiert aus einem "Elfer" nach 18 Minuten. Daniel Heublein wurde gefoult und Patrick Philbert verwandelt sicher. Auch danach bleibt es verkrampft, vieles ist Stückwerk auf beiden Seiten. Erster Eckstoß der Gastgeber nach 27 Minuten und dieser wird zum Bumerang - die Gäste kontern gegen die aufgerückte Abwehr nach dem Lehrbuch über die rechte Seite blitzschnell und Paul Röhm erzielt den Ausgleich. Bis zur Pause bleibt der ASV etwas abgeklärter in der Spielanlage, aber Nennenswertes ist nicht mehr zu vermelden.

Nach der Pause verzeichnet zunächst die Eintracht spielerische Vorteile; allerdings ohne nennenswerte Tormöglichkeiten. Diese haben die Gäste nach einer Stunde: Kopfstoß (61.) an den Pfosten; Konter (64.) über rechts alleine vor dem Eintracht-Keeper und wenig später (65.) die gleiche Szene knapp am linken Pfosten vorbei - der Gast aus Laineck hätte führen müssen. Das Spiel nimmt "Fahrt auf" und es bleibt spannend. Die Gastgeber gehen in Führung; doch der gute Schiedsrichter Ludwig Dingert aus Bischofsgrün hat in der Vorbereitung ein zu "hohes Bein" gesehen - man muss es so akzeptieren! Eben auch den Pfiff gegen Eintracht-Abwehrrecken Benjamin Heyer kurz vor der Strafraumlinie (89.), der zu einem Freistoß führt, der so recht keinen Vorstoß erkennen ließ - nun gut die Lainecker nutzen das Geschenk zur Führung.

Das wurmt die Gastgeber ungemein und die Mannschaft zeigt in der Nachspielzeit großen Charakter - der beste Spielzug der Gastgeber führt durch Jan Reingruber nach Flanke von Daniel Heublein zum letztlich verdienten Ausgleich.

Tore:

1 : 0 (18.) Patrick Philbert (FE)

1 : 1 (27.) Paul Röhm

1 : 2 (89.) Michael Röger

2 : 2 (90.) Jan Reingruber

Zuschauer: 65