Gedanken zum Jahresende

Die Tage werden immer kürzer, der Kalender nimmt zusehends ab und so geht auch das Vereinsjahr zu Ende. Einen sportlichen Rückblick gab es bei der gut besuchten Jahresabschlussfeier zu hören und dieser kann sich durchaus sehen lassen:

Unsere Damen – als „Fahrstuhlmannschaft“ bekannt – wurden Herbstmeister und haben es nun selbst in der Hand, im „1. Stock der Bezirksliga“ aus- bzw. aufzusteigen. Im Mai 2011 werden wir es wissen.

Die 2. Mannschaft – erstmals im aufstiegsberechtigten Spielbetrieb der B-Klasse eingeordnet – hat bislang eine tolle Saison gespielt und mischt ganz oben mit.

In einer sehr stark besetzten A-Klasse wird unsere 1. Mannschaft weit mehr gefordert als in den Jahren davor. In dieser Saison geht es ausschließlich um den Klassenerhalt. Dieses Mindestziel gilt es zu sichern!

Im Nachwuchsbereich können wir eigenständig eine A- und B-Jugend stellen, was für einen Verein unserer Größenordnung längst nicht mehr selbstverständlich ist. Dazu stellen wir noch eine C-Jugend in Spielgemeinschaft mit dem Sportring.

Ein bitterer Wehrmutstropfen ist leider die Tatsache, dass wir zum Jahresende keine D-, E- und F-Jugend mehr stellen können. Noch bitterer der Umstand, dass es nicht an Kindern mangelte! Nein – es gelang trotz intensiver Bemühungen nicht, ehrenamtliche Betreuer für diese schöne Aufgabe zu finden.

2010 war ein Jahr erheblicher Investitionen, die sich zu einem fünfstelligen Betrag summierten. Unsere Finanzen bleiben dennoch geordnet. Die Strukturen für eine solide Vereinsführung sind vorhanden; allerdings liegen in Teilbereichen die Aktivitäten lahm und genau hier liegt kurz- und mittelfristig der „Schlüssel zum Erfolg“.

Gelingt es – noch vor den Neuwahlen im März 2011 – ein Gerüst für den Vereinsausschuss zu bilden, braucht dem FC Eintracht um die Zukunft nicht bange zu sein. Gelingt es jedoch nicht, genügend ehrenamtlich engagierte Mitglieder zu gewinnen, werden Einschränkungen im sportlichen wie im gesellschaftlichen Bereich nicht zu vermeiden sein.

Es liegt also in Hand unserer gut 150 Vollmitglieder, welchen Weg wir in der Zukunft gehen werden! Abschließend der herzliche Dank an A L L E, die in den vergangenen zwölf Monaten das Eintracht-Schiff durch hohen persönlichen Einsatz wieder auf Kurs hielten.