DFB-Sonderehrung 2022 für Rosi Borger

DFB-Sonderehrung für Rosi Borger – DFB-Uhr mit Urkunde als Anerkennung.

DFB-Ehrenamtsuhr mit Urkunde für Rosi Borger

Diese Auszeichnung im Ehrenamt ist eine der höchsten Ehrungen des Deutschen Fußball-Bundes und setzt über viele Jahre großes Engagement in einem Fußballverein voraus. Wir vom FC Eintracht wissen den herausragenden Einsatz von der Rosi sehr zu schätzen und gratulieren an dieser Stelle nochmals sehr herzlich verbunden mit großer Dankbarkeit.

„Ohne euch läuft nichts! Danke für euer Ehrenamt!“ – unter diesem Motto stand der DFB-Ehrenabend, zu dem Kreisehrenamtsbeauftragter Stefan Schmitt in den Gasthof Opel nach Himmelkron geladen hatte.

Ehrung von Rosi Borger durch Landrat, Bezirksvorsitzenden und Bezirksehrenamtsreferenten

Der Kulmbacher Landrat Peter Söllner, Bezirksvorsitzender Thomas Unger und der neue Bezirksehrenamtsreferent Andreas Vogler nahmen die Ehrung vor.

Rosi Borgers Eintracht-Laufbahn

Rosi Borger ist im Januar 1997 in den FC Eintracht Bayreuth eingetreten, zunächst als Spielerin der damals noch im Aufbau befindlichen Frauenmannschaft. Hier brachte sie sich auch bald in organisatorische Aufgaben um die Mannschaft ein, was in dieser Aufbauphase sehr wichtig war, weil viele Studentinnen in der Mannschaft spielten und damit auch eine hohe Fluktuation verbunden war. Nach der aktiven Laufbahn wurde sie erstmals im März 2005 als Schatzmeisterin des Vereins offiziell in ein Vorstandsamt gewählt. Im Laufe der Jahre engagierte sie sich besonders im Bereich „Feste und Veranstaltungen“ in der praktischen Mitwirkung, wenn es vor Ort galt, intensiv im Festbetrieb mitzuhelfen. Aber sie brachte sich auch immer deutlicher in organisatorische Abläufe ein und war viele Jahre eine sehr engagierte Frau im Ausschuss „Rund um das Vereinsleben“. Seit März 2019 ist sie die Chefin dieses Ausschusses und sprüht nur so von Ideen und Tatendrang.

In der extrem schwierigen Zeit der Pandemie hat Rosi dank verschiedener Verkaufsaktionen für Einnahmen in der Vereinskasse gesorgt, mit der Hilfe des ca. 20 Personen umfassenden Ausschusses „Rund um das Vereinsleben“. Das klingt vor diesem Hintergrund alles zunächst sehr einfach – doch: Ist es nicht! Denn je größer das Gremium, desto mehr versteckt man sich untereinander. Hier gilt es, die Mitarbeit des Einzelnen durch persönliche Ansprache zu wecken, und das gelingt Rosi Borger durch ihre sympathische und überzeugende Ausstrahlung ganz vorzüglich. Man kann auch sagen: Sie fördert und fordert den Teamgeist und weckt dadurch schlummernde Talente in der Mitgliederliste, die ansonsten verloren gehen würden!

DFB-Ehrenabend im Gasthof Opel in Himmelkron

Pressebericht der DFB-Sonderehrung am 29.10.2022 im Gasthof Opel in Himmelkron

„Ohne euch läuft nichts! Danke für euer Ehrenamt!“ Unter diesem Motto stand der DFB-Ehrenabend, zu dem der Kreisehrenamtsbeauftragte vom Kreis 1 in Oberfranken, Stefan Schmitt, in den Gasthof Opel eingeladen hatte. Nicht weniger als 23 „Ehrenamtler“, die über viele Jahre in den Fußballvereinen Woche für Woche oft auch im Stillen tätig sind, wurden mit der Ehrenamtsuhr des Deutschen Fußballverbandes ausgezeichnet. Mit den „Ehrenamtlern“ wurden auch die Partner/innen oder Vertreter ihrer Vereine zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Die Getränke dazu sponserte die Kulmbacher Brauerei, die seit vielen Jahren auch Partner des oberfränkischen Fußballs ist.

Kreisehrenamtsbeauftragter Stefan Schmitt verwies in seiner Begrüßung auf ein Zitat des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy: Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage dich, was kannst Du für dein Land tun? Diese Botschaft haben die Ehrenamtler an dem Abend verstanden: Sie fragen nicht, was der Verein für sie tun kann, sondern bewältigen verschiedenste Aufgaben in ihren Vereinen und sorgen so für deren Fortbestand. Die Vorschläge zur Ehrung wurden von den Ehrenamtsbeauftragten der einzelnen Vereine eingereicht.

Landrat Klaus Peter Söllner (FW) verriet in seinem Grußwort ein kleines Geheimnis: „Wäre ich nicht Landrat geworden, wäre ich heute vielleicht Vorsitzender meines Heimatvereins TSV Stadtsteinach.“ Er zeigte sich besorgt, junge Menschen für kommunale Ehrenämter und Vorstandsposten in großen Sportvereinen zu gewinnen – eine Aufgabe der Zukunft, die immer schwieriger werde. Bezirksvorsitzender Thomas Unger betonte, dass die Ehrenamtsuhr eine Anerkennung der geleisteten Arbeit derjenigen sei, die das Rückgrat eines Vereins bilden, nach außen aber oft nicht in Erscheinung treten. Der neue Bezirksehrenamtsreferent Andreas Vogler aus Ludwigschorgast, Nachfolger von Siegfried Tappert, beschrieb ein Ehrenamt als die selbstlose Wahrnehmung einer gesellschaftlichen Aufgabe mit Gemeinwohlinteresse, ohne Einkunftserzielung: „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist vielmehr eine Arbeit, die unbezahlbar ist!“

Gruppenfoto der geehrten Ehrenamtlichen aus dem Landkreis Bayreuth

Die Ehrungen für den Kreis Kulmbach

Inge Fischer (SSV Peesten), Marianne Vogler (FC Ludwigschorgast), Reiner Albrecht (SSV Kasendorf), Markus Demel (FC Neuenmarkt), Michael Kollerer (SV Cottenau), Manfred Oppelt (SV Motschenbach) und Udo Schneider (TSV Wirsberg).

Die Ehrungen für den Kreis Bayreuth

Rosi Borger (FC Eintracht Bayreuth), Gertraud Keller (SV Bavaria Waischenfeld), Gerda Küfner (SV Ramsenthal), Albin Engelhardt-Friebe (SV Kirchahorn), Gerd Großmann (TSV Glashütten), Georg Herrnlem (SC Jura Steinfeld), Erwin Hofmann (TSV Plankenfels), Werner Knappe (TSV Kirchenlaibach/Speichersdorf), Hermann Reh (FC Freienfels), Uwe Riedel (FC Creußen), Helmut Rühr (SV Mistelgau), Jürgen Schmidt (FC Thüngfeld), Gerald Schreiber (FSV Schnabelwaid), Detlef Vogel (SpVgg Goldkronach), Reinhold Weiß (Sportring Bayreuth), Heiko Zimmermann (TSV Obernsees).