Berlin war eine Reise wert – Fahrt zur Eröffnung der Frauen-WM

Pünktlich um 7:30 Uhr startete die Mission zur Eröffnung der Frauen-WM vom Eintracht-Sportplatz. Nach ca. 2 ½ Stunden erwartete die 55 Teilnehmer ein reich gedecktes Brotzeit-Buffet an der Raststätte Köckern, gut 100 Kilometer vor der Hauptstadt.

Die Eintracht-Reisegruppe bei der Fahrt zur Frauen-WM-Eröffnung in Berlin

Über die Avus, vorbei am Funkturm und dem ICC begann die Stadtrundfahrt, moderiert von Busfahrer Günter Linz. An der Oranienburger Straße gab es eine zweistündige Pause, und jeder konnte Berlin selbst erkunden. Um 15:45 Uhr ging die Weiterfahrt ins Stadion, vorbei am Regierungsviertel, dem Bundeskanzleramt und Schloss Bellevue.

Eine kurzweilige, aber sehr gelungene Eröffnungsfeier brachte die 73.680 Zuschauer in WM-Stimmung, und Bundespräsident Christian Wulff gab das Festival der Frauen frei. Als Kerstin Garefrekes nach 10 Minuten zum 1:0 für die deutsche Mannschaft einköpfte, brodelte der Kessel. Nochmals ein Orkan, als Okoyino da Mbabi kurz vor der Pause zum 2:0 einschoss. Kanadas Torjägerin Christine Sinclair verkürzte per Freistoß (82.) zum 2:1-Endstand. Ganz nebenbei stellten 73.680 Zuschauer eine neue Marke für das Guinnessbuch der Rekorde auf: die größte Kulisse, die es jemals bei einem Fußballspiel der Frauen in Europa gab.

Pünktlich um 1:30 Uhr hielt der Bus wieder an der Haltestelle Eintracht-Sportplatz und beendete einen ereignisreichen Tag. Der treffende Kommentar einiger Teilnehmer: "So etwas habe ich noch nicht erlebt!" Dank gilt Gerald Lowitsch und seiner Frau für die perfekte Organisation der Brotzeiten, dem Busunternehmen Ollet sowie dem Hauptorganisator Benjamin Heyer, der schon im Mai 2010 die 55 Tickets beim Organisationskomitee der FIFA bestellt hatte.