5. Spieltag: Eintracht Bayreuth vs. SG Hummeltal/Glashütten 3:1

Die Jungs von der Oberen Röth mussten heute auf fünf Spieler verzichten, während die Gäste mit Münch, Heckenberger und Horter geballte Erfahrung aufboten – insbesondere Horter und Heckenberger, die über Erfahrung in der 3. und 4. Liga verfügen. Die Heimelf wurde kalt erwischt: Der auffälligste Akteur der Gäste, Basti Horter, brach auf der rechten Seite durch, war nicht zu stoppen und brachte den Ball scharf in die Box, wo Sell nur noch einschieben musste.

Die Heimelf schüttelte sich kurz und übernahm dann das Heft des Handelns. Man erarbeitete sich Möglichkeiten, ließ diese aber zunächst ungenutzt – bis zur 19. Minute, als F. Heublein einen langen Ball erlief, allein auf das Gästetor zulief und humorlos zum 1:1 traf. Nur zwei Zeigerumdrehungen später bot sich den Hausherren die große Chance zum 2:1, doch Kapitän Heublein scheiterte vom Punkt.

Als sich nun auch noch Torwart Becker verletzte und Außenverteidiger Förster ins Tor musste, hätte man denken können, die Partie kippt. Doch bis auf eine kurze Phase, in der man sich noch einmal sammeln musste, hatte man das Spiel im Griff. Als die Gäste in der 45. Minute eine Zeitstrafe erhielten und in der Nachspielzeit Spielmann nach Eckball per Kopf zur 2:1-Führung für die Orange-Schwarzen traf, schien das Momentum auf Seiten der Heimelf zu liegen.

Aus der Kabine kam die Heimelf stark: Nach wunderbarer Kombination und herrlicher Vorarbeit von F. Heublein traf Schorr zum 3:1. In der 55. Minute dann der nächste Nackenschlag, als Tiedemann die Gelb-Rote Karte sah. Nun kamen die Gäste noch einmal stark auf, und die Heimelf hatte auch das Glück des Tüchtigen, dass nicht der Anschlusstreffer fiel. Am Ende verteidigte die Heimelf das Ergebnis mit viel Leidenschaft und brachte den Sieg nach Hause.

„Egal, was heute auf uns einprasselte – wir haben als Team nie den Kopf verloren und immer an uns geglaubt. Meine Jungs haben heute eine riesige Mentalität gezeigt und sind noch einmal enger zusammengerückt. Nun können wir uns auf das Spitzenspiel in Seybothenreuth am Sonntag freuen.“