3. Spieltag: Eintracht Bayreuth vs. Sportring Bayreuth II 4:3

Man hatte sich nach der knappen Derbyniederlage vom Donnerstag gegen Kanz viel vorgenommen und wollte unbedingt eine Reaktion zeigen. Doch die Mannschaft wirkte verunsichert und kam nicht richtig in Tritt. Mit individuellen Fehlern lud man die Gäste vom Nordring ein, und diese nutzten ihre Chancen konsequent – so stand es nach 24 Minuten 0:2 aus Sicht der Heimelf.

Die Heimelf war danach bemüht, agierte jedoch zu unsauber und hektisch in ihren Aktionen. Als Kapitän Heublein nach 40 Minuten im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Unparteiische auf den Punkt. D. Heublein verwandelte sicher zum 1:2-Anschlusstreffer. Wer nun dachte, dass die Wende kommen würde, wurde vorerst enttäuscht. Fast im Gegenzug unterlief der Heimelf ein Fehler im Aufbauspiel, und die Gäste nutzten die Chance eiskalt zum 1:3-Halbzeitstand.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte die Heimelf nun ein komplett anderes Gesicht. Sie schnürte den Gast in dessen Hälfte ein, und es rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Jungs vom Nordring. Anfangs wurden noch gute Möglichkeiten vergeben, doch die Mannschaft glaubte weiter an sich. In der 70. Minute war es F. Heublein, der nach feiner Vorarbeit von M. Knoll zum 2:3-Anschlusstreffer traf.

Als Eichmüller bei den Gästen nach 74 Minuten eine 10-Minuten-Zeitstrafe erhielt, legte die Heimelf nochmals einen Gang zu – und man merkte, wie den Gästen die Luft ausging. Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor, der Gegner wirkte stehend k.o. In der 81. Minute war es erneut F. Heublein, der zum 3:3 traf.

Die Heimelf wollte nun unbedingt den Dreier und marschierte weiter Richtung Gästetor. In der 86. Minute war es dann T. Murgas, der den Ball im Strafraum bekam, seinen Gegenspieler aussteigen ließ und humorlos zum viel umjubelten 4:3 traf. Nun hatte die Heimelf noch eine brenzlige Situation zu überstehen, als Hübsch frei zum Abschluss kam und knapp verfehlte.

Am Ende stand ein aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter 4:3-Derbysieg.

Trainerzitat:

„In der ersten Halbzeit waren wir gehemmt und spielten sehr fehlerbehaftet – was ungewöhnlich für uns ist. In der Halbzeit ging es darum, die Jungs aufzurichten und ihnen neues Selbstbewusstsein einzuimpfen. Was wir dann in der zweiten Halbzeit gespielt haben und wie wir an uns geglaubt haben – davor ziehe ich meinen Hut. Die zweite Halbzeit zeigt, dass die Jungs einen tollen Charakter haben und zu was sie imstande sind. Nun heißt es, konzentriert weiterzuarbeiten, denn am kommenden Wochenende wartet mit dem FSV Bayreuth II eine riesige Aufgabe auf uns.“