21. Spieltag: Eintracht Bayreuth vs. SV Seybothenreuth 2:2

In einer von Anfang an rassigen Partie gingen die Gäste bereits nach fünf Minuten in Führung: Hofmann brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld scharf in Richtung zweiten Pfosten, der Ball segelte durch den Strafraum und fand dort Zimmermann, der aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung für die Gäste einschob.

Wer nun dachte, der Klassenprimus hätte ein leichtes Spiel, sah sich getäuscht. Die Heimelf kam immer besser in die Partie und bereits nach elf Minuten gelang Aljinovic nach Vorarbeit von D. Heublein der 1:1-Ausgleich. Die Eintracht blieb in der Folge am Drücker und hatte in dieser Phase mehr vom Spiel. In der 20. Minute fasste sich erneut Aljinovic ein Herz, doch sein Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Nur fünf Minuten später wurde Kapitän D. Heublein stark freigespielt und lief von der rechten Seite alleine auf Gästetorwart Grüner zu, der den Abschluss jedoch stark parierte und seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte.

Nach intensiven und emotionalen ersten 45 Minuten ging es mit einem 1:1 in die Kabinen. Die Eintracht kam hellwach aus der Pause. Auch wenn die Gäste mehr Ballbesitz verzeichneten, war es die Heimelf, die klarer und zielstrebiger agierte und sich die besseren Chancen erspielte. In der 66. Minute war es dann der sehr agile D. Heublein, der energisch nachsetzte, Innenverteidiger Stein den Ball abluchste, Keeper Grüner aussteigen ließ und zum viel umjubelten 2:1-Führungstreffer traf.

In der Folge erhöhten die Gäste nochmals den Druck. Die Jungs von der Oberen Röth verteidigten weiterhin sehr kompakt und leidenschaftlich. In der 80. Minute hatte Aljinovic die Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 20 Metern ging erneut knapp am Tor vorbei. Die Gäste drängten die Heimelf zunehmend in die Defensive, doch diese verteidigte mit großer Leidenschaft alles weg. In der letzten Minute der Nachspielzeit, mit der vermeintlich letzten Aktion, unterlief der Heimelf jedoch noch ein Foulspiel im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Benker sicher zum 2:2-Endstand.

Am Ende ein ärgerliches Unentschieden nach einer läuferisch und kämpferisch überragenden Leistung.

Trainerstimme:
„Natürlich ist es im ersten Moment ärgerlich, wenn man mit der letzten Aktion noch den Ausgleich bekommt. Doch heute überwiegt bei mir ganz klar der Stolz auf meine Mannschaft. Wie wir uns an den Matchplan gehalten haben und mit welcher Leidenschaft wir aufgetreten sind, imponiert mir sehr. Die Jungs haben alles gegeben – aber manchmal ist der Fußball einfach so.“